Fusionen und Übernahmen durch Unternehmen aus China 2016 auf Rekordhoch
Laut einem Bericht von PricewaterhouseCoopers (PwC) haben chinesische Unternehmen im ersten Quartal dieses Jahres einen neuen Rekord in den überseeischen Fusionen und Übernahmen aufgestellt.
Das Steuerberatung- und Unternehmensberatungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) hat am Montag einen Bericht veröffentlicht. Demnach haben chinesische Unternehmen allein im ersten Quartal dieses Jahres bereits 115 Fusionen und Übernahmen in Übersee erledigt, was 51 Prozent mehr als dem Vorjahr entspricht. Die Transaktionsvolumen erreichten 82,6 Milliarden US-Dollar (73,4 Milliarden Euro). Diese Anzahl ist im Jahresvergleich fast verdoppelt worden.
Im Jahr 2015 haben chinesische Unternehmen 346 Fusionen und Übernahmen im Ausland geschaffen. Die Transaktionsvolumen sind um 41 Prozent gegenüber 2014 auf 55,1 Milliarden US-Dollar (48,9 Milliarden Euro) angestiegen.
PwC prognostiziert deshalb, dass die chinesischen Fusionen und Übernahmen 2016 ein Rekordniveau erreichen würden.
“Unternehmen auf dem chinesischen Festland beteiligen sich weiterhin aktiv an internationalen Fusionen und Übernahmen, um ihre strukturellen Reformen durchzusetzen, Wettbewerbsfähigkeiten zu stärken und ihre Vermögensdiversifizierungen im Ausland zu ermöglichen”, sagte Andrew Li, Leiter für Beratungsdienstleistung von PwC China, “Die überseeischen Fusionen und Übernahmen sind bereits zu einer langfristigen Strategie vieler chinesischen Unternehmen geworden. Die vorübergehenden Schwankungen der chinesischen Wirtschaft und die Abwertung des chinesischen Yuan werden keine negativen Einflüsse darauf ausüben.”
Private Unternehmen haben im ersten Quartal die meisten Fusionen und Übernahmen im Ausland geschaffen, gefolgt von staatlichen Unternehmen und privaten Finanzinvestoren.
PwC meint auch, dass Chinas “One Belt, One Road”-Initiative die chinesischen Investitionen in Mittel- und Osteuropa stärken solle. Die Vereinfachung des Genehmigungsverfahrens durch die chinesische Regierung soll auch das Engagement der chinesischen Investoren im internationalen Markt fördern.
In Bezug auf Investitionsziele bleiben Europa und die USA weiter die wichtigsten Ziele der chinesischen Unternehmen. Aber es ist nennenswert, dass die Investitionen in Asien im vergangenen Jahr um 63 Prozent angewachsen waren.
Quelle: People’s Daily
- 27.04.2016 | Rubrik: Wissenschaft | 1148 Aufrufe
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