Menschenrechte statt Panda-Diplomatie!
Chinas Staatspräsident übergibt Panda-Bären in Berlin. Gesellschaft für bedrohte Völker und Unabhängiges Chinesisches Pen-Zentrum mahnen: Menschenrechte statt Panda-Diplomatie!
Während der offiziellen Übergabe der Panda-Bären an den Berliner Zoo werden die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV) und das Unabhängige Chinesische Pen-Zentrum am kommenden Mittwoch mit einer bunten Mahnwache Reisefreiheit für den schwerkranken chinesischen Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo und Menschenrechte für Minderheiten in der Volksrepublik fordern.
In Panda-Kostümen werden GfbV-Mitarbeiter Bundeskanzlerin Angela Merkel auf Schildern und Transparenten mahnen, beim Anblick der seltenen Tiere aus der Volksrepublik nicht zu verdrängen, dass dort Uiguren, Tibeter, Mongolen, Bürgerrechtler und Demokraten unter staatlichen Schikanen, Verfolgung und Diskriminierung leiden. Unter Staatspräsident Xi Jinping hat sich die Menschenrechtslage in China nach Angaben der GfbV dramatisch verschlechtert. Davon dürften sich die Bundesregierung und die deutsche Öffentlichkeit durch die „Charme-Offensive“ der chinesischen Regierung nicht ablenken lassen.
Zur Übergabe der Panda-Bären, die schon vor einigen Tagen in Berlin eintrafen, werden Xi Jinping und Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet.
Pressemitteilung der:
Gesellschaft für bedrohte Völker
Geiststraße 7
37073 Göttingen
- 05.07.2017 | Rubrik: Pressemitteilungen | 91 Aufrufe
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