Lebenshaltungskosten sinken in Chinas Großstädten
Die “Economist Intelligence Unit” hat vor kurzem einen Bericht über Lebenshaltungskosten in globalen Städten veröffentlicht. Die Abwertung des Yuan und die Wirtschaftsverlangsamung sollen demnach die Kosten in Chinas Städten verringert haben.
Am Dienstag berichtete die Hong Kong Economic Times über die jährlich von der “Economist Intelligence Unit” durchgeführte Untersuchung der Preise von mehr als 150 Produkten in 133 Städten weltweit. Der Bericht zeigt, dass die Lebenshaltungskosten in Singapur etwas fünf Prozent höher als in Hongkong sind, welches auf Platz zwei liegt. Hinter Hongkong folgen Zürich, Tokio, Osaka und Seoul.
Im Vergleich zu anderen asiatischen Städten, wo die Lebenshaltungskosten steigen, sind die Kosten in Städten auf dem chinesischen Festland im vergangenen Jahr hingegen deutlich gesunken. Die Kosten von Shanghai sind in Asien am höchsten und die Stadt liegt damit auf Platz 16. Im Jahr 2015 lag Shanghai noch auf Platz elf.
Die Lebenshaltungskosten in Beijing und Suzhou sind am deutlichsten gesunken. Beijing liegt weltweit auf Platz 47 und Suzhou auf Platz 69. Die Unterhaltungskosten in Suzhou, Guangzhou und Tianjin sind am niedrigsten. Im Vergleich zu Shanghai liegen die Lebenshaltungskosten in diesen drei Städten etwa um 23 Prozent niedriger.
Experten führen die zurückgegangenen Lebenshaltungskosten auf dem chinesischen Festland auf die schleppende Nachfrage und die Abwertung des chinesischen Yuan zurück. Anders als auf dem chinesischen Festland sind die Lebenshaltungskosten in einigen anderen asiatischen Städten dramatisch angestiegen.
Quelle: People’s Daily
- 24.03.2017 | Rubrik: Nachrichten | 935 Aufrufe
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