Taiwan ist nach wie vor ein Ort, an dem es sich gut Geschäfte machen lässt
Gemäß der neuesten Umfrage zum Geschäftsklima, die am 20. Februar in Taipeh von der Amerikanischen Handelskammer in Taipeh veröffentlicht wurde, unterstützt die Mehrheit der hier tätigen US-Firmen die Beteiligung Taiwans an bilateralen oder multilateralen Handelsabkommen.
Laut dem Vorsitzenden von AmCham Taipei, Albert Chang, befanden sich 2016 67 Prozent der an der Befragung teilnehmenden Unternehmen in einer guten finanziellen Lage und fügten hinzu, dass sie nach wie vor Personal einstellen würden und optimitisch seien, was Investitionen in Taiwan in den nächsten fünf Jahren angehe.
Die Auskunftgebenden sprachen sich eindeutig für eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit zwischen Taiwan und den USA aus. „Wir ermuntern Taiwan dazu, im Rahmen des Trade and Investment Framework Agreement Handelsgespräche mit den Vereinigten Staaten fortzuführen und hoffen auf mehr bilaterale Verhandlungen.”
Was die fünf von Präsidentin Tsai Ying-wen besonders geförderten Sektoren Biotechnologie und Arzneimittel, umweltfreundliche Energien, Rüstung, Intelligente Maschinerie und das Internet der Dinge angeht, so gaben viele der Befragten an, dass diese für sie eine bedeutende Rolle spielten und neue Chancen bieten würden.
AmCham dankte dem Premierminister Lin Chuan dafür, dass nach der Umfrage im letzen Jahr die Zeitspanne, in der man sich zum Thema neue Bestimmungen äußern könne, von 14 auf 60 Tage erweitert worden sei and nannte diese Maßnahme „einen sehr ermunternden und zukunftsweisenden Schritt”.
Die große Mehrheit der befragten Geschäftsleute ist der Meinung, dass Taiwan ein komfortables, freundliches und sicheres Arbeitsumfeld biete. Gleichzeitig wurde das einheimische Personal als fleißig, zuverlässig und sehr gut ausgebildet beschrieben. Es besteht jedoch noch Spielraum, was Kreativität, Innovation und Entschlusskraft angehe.
Während AmCham die jüngsten Maßnahmen der Regierung begrüßt, was mehr Transparenz und eine erweiterte öffentliche Beteiligung am Regulierungsprozess betrifft, sprach man sich gleichzeitig dafür aus, Taiwans Attraktivität für ausländische Investoren zu steigern und der Wirtschaft neue Impulse zu verleihen.
Ebenso wurden jene Bereiche erwähnt, in denen Taiwan sich verbessern könnte. Dazu zählen die staatliche Bürokratie, die Beziehungen über die Taiwan-Straße und eine schwer verständliche Arbeitsgesetzgebung.
AmCham Taipei wurde 1957 als gemeinnützige Organization gegründet, deren über 1.000 Mitglieder mehr als 500 Unternehmen repräsentieren.
An der zwischen Oktober und Dezember erfolgten siebten Umfrage nahmen 173 AmCham-Mitglieder teil. Sie dient als Referenz für die taiwanesiche Regierung, was wirtschaftliche Tendenzen angeht.
Quelle: Taiwan Heute
- 24.02.2017 | Rubrik: Taiwan | 1119 Aufrufe
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