Fachkräftemangel bei E-Commerce-Unternehmen in China
75 Prozent der chinesischen E-Commerce-Unternehmen leiden unter Talentknappheit.
Die E-Commerce-Branche befindet sich in China auf dem Vormarsch. Aber bei etwa drei Viertel der chinesischen Unternehmen im Bereich des Internethandels herrscht ein akuter Mangel an Arbeitskräften. 36 Prozent müssen monatlich neue Angestellte rekrutieren.
Laut einem aktuellen Bericht des China E-Commerce Research Center (CECRC) verfügen nur 25 Prozent von 305 E-Commerce-Unternehmen über stabile Humanressourcen und können damit die Entwicklungsbedürfnisse des Unternehmens befriedigen.
30 Prozent der Unternehmen führen den Personalmangel auf das schnelle Wachstum ihres Unternehmens zurück. Weitere 30 Prozent sehen den zunehmenden Wettbewerb in dieser Branche als Grund für den Mangel an Talenten.
Bei 65 Prozent der befragten Unternehmen machen junge Angestellte, die in den 1990er Jahren geborenen wurden, die Hälfte der gesamten Mitarbeiter aus.
Cui Libiao, Forscher des CECRC, sagt, dass die in den 1990er Jahren geborenen Angestellten unabhängiger und sensibler im Hinblick auf Gleichheit und Gerechtigkeit innerhalb der Unternehmensstrukturen sind. Auch haben sie höhere Gehaltsvorstellungen. Deshalb stellen sie neue Herausforderungen für das Management der Unternehmen dar. Der E-Commerce-Sektor erlebe in China derzeit ein schnelles Wachstum und habe relativ niedrige Eintrittsschwellen. Die Management- und Lohnsysteme dieser Unternehmen seien meist unvollständig.
Die drei Hauptkündigungsgründe der Angestellten mit Fachhochschulabschluss sind Gehalt (34 Prozent), Arbeitsstress (32 Prozent) und Unternehmertum (19 Prozent).
Quelle: People’s Daily
- 14.04.2016 | Rubrik: Internet | 1144 Aufrufe
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