Peking setzt Obergrenze für Bevölkerungszahl fest
Mit über 21 Millionen Einwohnern zählt Peking zu den größten Städten der Welt.
Im Rahmen des neuen Fünfjahresplanes zur Entwicklung der chinesischen Hauptstadt wurde eine Obergrenze für die Bevölkerungszahl festgesetzt. Damit die Wasserressourcen für die Einwohner reichen, darf die Zahl 23 Millionen nicht übersteigen.
Mit über 21 Millionen Einwohnern zählt Peking zu den größten Städten der Welt. Da die riesige Bevölkerungszahl die weitere Entwicklung der Metropole beeinträchtigt, hat die Pekinger Regierung beschlossen, die Bevölkerungszahl streng zu kontrollieren. Sie hat eine Grenze von 23 Millionen veranschlagt.
Am Mittwochnachmittag wurde eine wichtige Sitzung der Stadt Peking erfolgreich abgeschlossen. Auf dieser wurden bereits die Vorschläge für die Entwicklung der chinesischen Hauptstadt Peking im Rahmen des 13. Fünfjahresplanes vorgelegt. Eine strenge Kontrolle der Bevölkerungszahl gilt als einer der wichtigsten Aspekte.
Die Vorschläge, die letztendlich im Entwicklungsplan für die chinesische Hauptstadt in den kommenden fünf Jahren münden, beziehen sich auf alle Bereiche der wirtschaftlichen sowie gesellschaftlichen Entwicklung. Guo Jinlong, Sekretär des Parteikomitees der Stadt Peking, gab eine Erklärung zu den Vorschlägen für den 13. Fünfjahresplan ab.
“Das auffälligste Problem der Stadt Peking ist die riesige Bevölkerungszahl”, so Guo. Die rasante und ungeordnete Zunahme der Bevölkerung gilt laut Guo als eines der größten Probleme, das Peking in seiner Kernfunktion als Hauptstadt beeinträchtigt.
Daher wurde nun eine Obergrenze für die Bevölkerungszahl bei 23 Millionen festgelegt. Insbesondere vor dem Hintergrund des Mangels an Wasserressourcen. Im Hinblick auf diesen nähert sich die Tragfähigkeit der Hauptstadt nämlich bereits ihren Grenzen.
Die Anzahl der hauptstädtischen Einwohner erreichte im Jahr 2014 21,52 Millionen – und sie steigt weiter. Im Jahr 2014 erweiterte sich die Einwohnerzahl um 368.000 – ein Anstieg von 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr, der als der langsamste im letzten Jahrzehnt gilt.
Im Bestreben, die Bevölkerungszahl zu kontrollieren, liegt der Schwerpunkt laut Guo in den zentralen Stadtteilen. Im Vergleich zum Jahr 2014 soll die Einwohnerzahl bis 2020 um 15 Prozent verringert werden. Dafür muss die Stadt Peking sowohl ihre Entwicklungsstruktur als auch ihren Entwicklungsmodus ändern. Das Niveau des Umweltschutzes sowie der Stadtverwaltung soll erhöht werden.
Quelle: People’s Daily
- 27.11.2015 | Rubrik: Nachrichten | 1349 Aufrufe
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